Kugelsternhaufen M15

Dazu geht man im Sternbild des Pegasus den Hals und Kopf entlang nach Westen (das Sternbild des fliegenden Pferdes Pegasus steht bei uns auf dem Kopf, es ist also die untere Sternkette, die westlich des großen Pegasus-Rechteckes steht und nach Westen zeigt). Die Sternkette führt direkt zu dem Kugelsternhaufen Messier 15, der zumindest mit einem Feldstecher leicht zu finden sein sollte.
Was sich im kleinen Fernrohr oder Feldstecher als nebeliges Fleckchen zeigt, offenbart sich im Teleskop als ein sehr gedrungener, glitzernder Kugelhaufen von vielen, vielen Sternen. M15 ist ein sehr dichter und im Zentrum nur mit mittleren Teleskopen auflösbarer Sternhaufen. Das ist auch die Herausforderung bei der Fotografie.
Sehr schnell brennt beim Fotografieren das helle Zentrum aus und man hat einen zentralen Lichtklecks (so auch in meiner Aufnahme leicht erkennbar). Nicht sehr attraktiv und auch nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmend. Um einen einigermaßen realistischen Eindruck ins Bild zu bringen, muss die Tonwertkurve stark angepasst werden und am besten das Zentrum eigens behandelt werden in der Bildverarbeitung. Aber auch dann bleibt das Zentrum eine große Herausforderung.
In M15 selbst ist noch der Planetarische Nebel Pease 1 verborgen. Er ist allerdings auf meinem Bild kaum von einem Stern zu unterscheiden und links oberhalb des Zentrums zu finden.