Asteroid Felicitas (Ergänzung am 24.11.2016)

Der Name stammt allerdings nicht von der heiligen Felcitas sondern ist von der römischen Glückgöttin übernommen. Der deutsche Astronom Christian Heinrich Friedrich Peters entdeckte den Hauptgürtelasteroiden im Jahre 1869 in Clinton, New York mit einem der damalig größten Teleskope Amerikas: einem 34 cm Refraktor. Er entdeckte fast 50 Asteroiden während seines Lebens und lebte dennoch als schlecht bezahlter Astronom am Existenzminimum.
Die Namensgebung eines Asteroiden folgt bestimmten Kriterien, in denen sich der Entdecker frei bewegen kann. So hatte Christian Heinrich Friedrich Peters reichlich Gelegenheit Namen für die von ihm gefundenen Objekte zu suchen. Der Durchmesser von Felicitas beträgt etwa 90 km. Die Exzentrität der Bahn ist nicht unerheblich: der sonnennächste und -fernste Punkt liegt zwischen 285 und 525 Millionen km. Der Erde kommt also Felicitas nicht so nahe, dass es für uns gefährlich werden könnte.
Meine Aufnahme von Felicitas stammt aus dem Januar diesen Jahres, wo ich sie ungestört am Himmel beobachten konnte. Für die animierte Fassung des Bildes bitte auf "vergrößern" und "Originalbild" bzw. "Download" klicken.